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Das Relief der Oberhautzellen |
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Betrachtet man die Hautoberfläche genauer, wird ein feines Relief sichtbar.

Entsprechend dieses Reliefs wird nach Leistenhaut und Felderhaut differenziert. Das Bild zeigt die Felderhaut, die die größten Teile der Hautoberfläche bildet.
Die Felderhaut: Der Großteil der Hautoberfläche (die Fläche, die nicht von der Leistenhaut geprägt ist) wird von der sog. Felderhaut gebildet. Die Hautoberfläche weist dabei rhombische Felder auf. Die feinen Furchen, die die einzelnen Felder optisch voneinander abgrenzen, entstehen an den papillenfreien Epidermisbereichen der unteren Zellschichten. Sie dienen als Reserve, so dass die Haut bei auftretender Spannung nachgeben kann und nicht reißt. Die Größe der Hautfelder sowie die Dicke der Felderhaut ist abhängig von den unterschiedlichen Körperregionen. Die Dicke beträgt meist weniger als 0,1 mm und ist z. B. im Bereich des Auges besonders dünn. Alle Hautanhangsgebilde sind in der Felderhaut vorhanden.
Die Leistenhaut: Sie ist an den Innenseiten von Händen und Füßen lokalisiert. Die Oberhautzellen weisen hier feine Papillarlinien (Hautleisten) auf, die durch eine Längsreihenanordnung der Lederhautpapillen (im stratum papillare des Coriums) und die starke Verbindung zwischen stratum reticulare und stratum papillare (Gitterfaserschicht) entstehen. Sie zeigen ein individuelles Muster, so dass sie zur Identifizierung einer Person (durch den Fingerabdruck) dienen können. In der Leistenhaut befindet sich eine große Anzahl von Schweißdrüsen, während keine Hautanhangsgebilde sowie Talg- und Duftdrüsen vorhanden sind.
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